R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Motor, Getriebe, Elektrik, Reifen usw. bis Bj 2013
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PeJo

R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

Das Getriebe meiner 1200RT MÜ, Bj. 2010, mit jetzt 72.000 Km, hat soeben mitten auf einer Tirol Reise den Geist aufgegeben.

Erst vernahm ich ein sonderbares singendes Geräusch, dann fing das Krachen und Ruckeln an. Dann ging praktisch nichts mehr, nur noch Gänge 4-6 und nur mit Hängen und Würgen.

Ich denke, dieses Getriebe ist schwer beschädigt bzw. hinüber. Und hoffentlich nicht noch mehr drumherum…

Meine Frage nun: wie realistisch ist es, ein gutes gebrauchtes Getriebe zu finden? Lohnt sich das wirklich? Wie kann man da Spreu von Weizen trennen und (seriöse Angebote) erkennen?

Weiß jemand einen Schrauberladen in/um München, der so etwas macht ?
Zuletzt geändert von PeJo am 20.08.2022, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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kiki1205

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von kiki1205 »

Hallo Peter,

ich kann dir nur den https://www.motorradwerkstatt-zeller.de/ empfehlen. Rufe den mal an und frage mal, ob er einen Tipp oder sogar einen Spender hat.
Gruß Kristijan
r1150rt

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von r1150rt »

kiki1205 hat geschrieben: 17.08.2022, 18:20 Hallo Peter,

ich kann dir nur den https://www.motorradwerkstatt-zeller.de/ empfehlen. Rufe den mal an und frage mal, ob er einen Tipp oder sogar einen Spender hat.
:up:


Getriebe normal (ohne kurzen 1.Gang) passt von Bauzeitraum:

K25 (R 1200 GS)   (11/2006 — 12/2012)
K25 (R 1200 GS Adventure)   (11/2006 — 07/2013)
K26 (R 900 RT, R 1200 RT)   (11/2003 — 06/2014)
K27 (R 1200 R)   (12/2009 — 07/2014)

Der Spängler in 91781 Weißenburg schlachtet gerade eine R1200GS 2011 mit 32 tkm. Vielleicht hast da Glück. Vorteil beim Händlerkauf ist 1 jahr Gewährleistung.
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Viele Grüße Herb
Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

Hallo Peter,
weißt Du wie der Kardan aussieht bzw hat man den mal angeschaut?
PeJo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

Haltibo hat geschrieben: 17.08.2022, 21:45 Hallo Peter,
weißt Du wie der Kardan aussieht bzw hat man den mal angeschaut?
Nein, keine Ahnung, bin selber kein Schrauber. Es wurde immer nur der Service gemacht.

Denkst du es ist eher der Kardan als das Getriebe? Oder dass der kardan mit im Eimer ist?
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Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

Naja das eine kann mit dem anderen zutun haben, wenn die Längenausdehnung vom Kardan nicht mehr funktioniert weil festgerostet geht die ganze Belastung auf das Getriebe und Parallever, es gab hier auch schon einige Schäden deshalb.
Das Problem BMW hat dazu nichts im Wartungsumfang vorgesehen, konnte ich zuerst auch nicht glauben.
Schau dir mal die Youtube Videos von Motocomfort an da wird das alles erklärt.
Meine hat in etwa die gleiche Kilometerleistung wie deine und diesen Kardanservice solltest du alle drei Jahre machen das nichts festgammeln kann.
Ich mache ihn jetzt im Winter wieder.
RT-Kalle

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RT-Kalle »

Naja, ich möchte ja nix schwarzmalen,
aber wenn die Kupplung nicht mehr (richtig) trennt, dann ... :roll:
Kupplung und Getriebe hängen ja sehr eng beieinander.
An deiner Stelle würde ich das auch mal in Betracht ziehen.

Ich kenne zwar einen vorzüglichen freien Schrauberladen, aber er sagte mir, dass er keine neuen Kunden mehr annimmt.
Ansonsten kannst ja mal beim Pielmeier in Schrobenhausen gucken. Du weißt ja, da gibt's 10% Forenrabatt auf Teile über Lisa.
Gruß mit der linken Hand

Karl
(der mit der Q tanzt)
:R1200RT_-_granitgrau: :BMW_R1100RT_-_blau:

Ich träume nicht, ich (er-)fahre meinen Traum.
RTTourer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RTTourer »

Kardan glaube ich nicht - oder laufen die Gänge 4-6 am Kardan vorbei?
Ich hatte mit meiner ersten das Problem mit den Pleuellagern, und mein Schrauber hat mir damals Kupplung und Getriebe komplett neu überholt, weil die Getriebelager (bei120.000km) am Ende waren und der Motor sowieso ausgebaut war. Der Erfolg: wie ein neues Motorrad! Wenn die Lager am Ende sind, greifen die Zahnräder nicht mehr auf der ganzen Radbreite und verschleißen dann bis zum Zahnverlust... Deine Beschreibung hört sich ganz so an.
Finde einen guten Schrauber, und lass das Ding reparieren, oder hol dir ein gebrauchtes Getriebe zum Tausch.
Mein Superschrauber in Roßtal (nahe Nürnberg) ist halt ein bisschen weit von Dir weg...
Beste Grüße aus Mittelfranken!

Gerhard

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nicht alles lässt sich ändern, aber nichts ändert sich von selbst
James Boldwin
Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

RTTourer hat geschrieben: 18.08.2022, 10:14 Kardan glaube ich nicht - oder laufen die Gänge 4-6 am Kardan vorbei?
Ich hatte mit meiner ersten das Problem mit den Pleuellagern, und mein Schrauber hat mir damals Kupplung und Getriebe komplett neu überholt, weil die Getriebelager (bei120.000km) am Ende waren und der Motor sowieso ausgebaut war. Der Erfolg: wie ein neues Motorrad! Wenn die Lager am Ende sind, greifen die Zahnräder nicht mehr auf der ganzen Radbreite und verschleißen dann bis zum Zahnverlust... Deine Beschreibung hört sich ganz so an.
Finde einen guten Schrauber, und lass das Ding reparieren, oder hol dir ein gebrauchtes Getriebe zum Tausch.
Mein Superschrauber in Roßtal (nahe Nürnberg) ist halt ein bisschen weit von Dir weg...
Das es der Kardan ist glaube ich auch nicht aber es könnte sehr wohl eine Folgeerscheinung des Kardans sein wenn der fest ist.
PeJo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

RT-Kalle hat geschrieben: 18.08.2022, 10:04 Naja, ich möchte ja nix schwarzmalen,
aber wenn die Kupplung nicht mehr (richtig) trennt, dann ... :roll:
Das wäre ein Missverständnis. Die Kupplung trennt noch sauber. Sonst hätte der ÖAMTC sie ja gar nicht auf den Hänger gebracht.
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RTTourer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RTTourer »

könnte sogar sein, dass mein Schrauber mein Getriebe noch rumliegen hat... war ja "frisch" überholt (ca. 20.000km her). Ich frag mal nach, nur - der hat Betriebsferien bis 12.9. :wallb:
Beste Grüße aus Mittelfranken!

Gerhard

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James Boldwin
PeJo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

Schon mal vielen Dank für die konkreten Tipps...

Ich bin dran, hab heute schon jede Menge herumtelefoniert und werde voraussichtlich mit dem Zeller in Denklingen arbeiten und das Getriebe evtl. bei Spängler kaufen... Ist aber alles noch im Entstehen...

Spannende Frage ist ja erst mal die genaue Diagnose...

Kann es denn sein, dass ein Getriebe mit der Zeit trocken läuft, ohne dass man das merkt, oder angezeigt bekommt oder so ?
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RTTourer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RTTourer »

das Getriebe ist "normalerweise" dicht, wenn es irgendwo auslaufen könnte wäre in Richtung Kupplung - das würdest du an der Ampel riechen und in der Garage sehen. Das könnte nur über einen Simmerring ablaufen, also sehr langsam. Einen Warnhinweis gibt es nicht.
Beste Grüße aus Mittelfranken!

Gerhard

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James Boldwin
Whiteboxer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Whiteboxer »

Ein neues einbauen lassen und Schluss. Gute Fahrt mit dem Neuen
Tom
Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

PeJo hat geschrieben: 18.08.2022, 16:59 Schon mal vielen Dank für die konkreten Tipps...

Ich bin dran, hab heute schon jede Menge herumtelefoniert und werde voraussichtlich mit dem Zeller in Denklingen arbeiten und das Getriebe evtl. bei Spängler kaufen... Ist aber alles noch im Entstehen...

Spannende Frage ist ja erst mal die genaue Diagnose...

Kann es denn sein, dass ein Getriebe mit der Zeit trocken läuft, ohne dass man das merkt, oder angezeigt bekommt oder so ?
Oder über die Ölablassschraube, aber im Getriebe sind 0,8 Liter drin die müssen irgendwo hin.
Mimo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Mimo »

RTTourer hat geschrieben: 18.08.2022, 17:23 das Getriebe ist "normalerweise" dicht, wenn es irgendwo auslaufen könnte wäre in Richtung Kupplung - das würdest du an der Ampel riechen und in der Garage sehen. Das könnte nur über einen Simmerring ablaufen, also sehr langsam. Einen Warnhinweis gibt es nicht.
Das Getriebeöl kann über die Simmerringe Kupplung und Kardan austreten. Beides wird fühl- bzw. sichtbar. Ein Wechselintervall von 20.000 km entsprechend diverser Empfehlungen hilft im Falle eines defekten Sinmerrings nicht. Wenn Du dennoch wissen willst, ob der Ölstand niedriger wird, könntest Du es mit einem selbst gebauten Ölpeilstab versuchen (selber noch nicht getestet): Fahrradspeiche/Draht rechtwinklig in geeigneter Länge knicken und an der Öleinfüllschraubenöffnung einführen. Idealerweise hast Du vorher die richtige Menge, bei mir 0,9 Liter eingefüllt und den Peilstab entsprechend gekennzeichnet. Notwendig wird es nicht sein, weil die übliche sonstige Sichtprüfung und dunkle Stellen Dir zeigen, dass etwas undicht ist.

Liebe Grüsse
Mimo
Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

Mimo hat geschrieben: 19.08.2022, 08:08
RTTourer hat geschrieben: 18.08.2022, 17:23 das Getriebe ist "normalerweise" dicht, wenn es irgendwo auslaufen könnte wäre in Richtung Kupplung - das würdest du an der Ampel riechen und in der Garage sehen. Das könnte nur über einen Simmerring ablaufen, also sehr langsam. Einen Warnhinweis gibt es nicht.
Das Getriebeöl kann über die Simmerringe Kupplung und Kardan austreten. Beides wird fühl- bzw. sichtbar. Ein Wechselintervall von 20.000 km entsprechend diverser Empfehlungen hilft im Falle eines defekten Sinmerrings nicht. Wenn Du dennoch wissen willst, ob der Ölstand niedriger wird, könntest Du es mit einem selbst gebauten Ölpeilstab versuchen (selber noch nicht getestet): Fahrradspeiche/Draht rechtwinklig in geeigneter Länge knicken und an der Öleinfüllschraubenöffnung einführen. Idealerweise hast Du vorher die richtige Menge, bei mir 0,9 Liter eingefüllt und den Peilstab entsprechend gekennzeichnet. Notwendig wird es nicht sein, weil die übliche sonstige Sichtprüfung und dunkle Stellen Dir zeigen, dass etwas undicht ist.

Liebe Grüsse
Mimo
Hallo Christoph,
Ja genau so würde ich es auch machen.
Ich glaube mich zu erinnern das die vollständige Getriebölfüllung genau bis an den Rand der Einfüllschraube anstehen soll kannst du das bestätigen?
Grufti Diver

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Grufti Diver »

Hallo Peter,
schau mal im Netz nach At-Getrieben könnte vom Materialkosten günstiger sein.
Gruß Ralf

:BMW_R1150RT_-_silber:

Aus der Rosenstadt
RTTourer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RTTourer »

Grufti Diver hat geschrieben: 19.08.2022, 10:07 Hallo Peter,
schau mal im Netz nach At-Getrieben könnte vom Materialkosten günstiger sein.
... aber nicht von Privat - nur fachgerecht überholte Teile!
Beste Grüße aus Mittelfranken!

Gerhard

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James Boldwin
Haltibo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Haltibo »

RTTourer hat geschrieben: 19.08.2022, 11:05
Grufti Diver hat geschrieben: 19.08.2022, 10:07 Hallo Peter,
schau mal im Netz nach At-Getrieben könnte vom Materialkosten günstiger sein.
... aber nicht von Privat - nur fachgerecht überholte Teile!
Wer sagt das Privat nicht fachgerecht ist?
RTTourer

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von RTTourer »

kennst Du jemanden, der privat ein Getriebe fachgerecht überholen kann?
Beste Grüße aus Mittelfranken!

Gerhard

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James Boldwin
PeJo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

Eine schnelle Prüfung bei BMW hatte sofort ergeben, dass es für meine 2010er MÜ keine neuen Originalen Getriebe mehr gibt! So jedenfalls die Auskunft mit Kfz ID von BMW Motorrad in Innsbruck.

Das Moped geht jetzt zur Fachwerkstatt Zeller und in Absprache mit denen werde ich ein gebrauchtes Getriebe auftreiben. Die Preisspanne am Markt ist hier ganz erheblich und liegt zwischen 250 und 900 €. Die Laufleistung zwischen 25000 und 90000, was aber nicht immer proportional zum Preis ist.

Der Teilehändler Spängler ist auch im Boot und kann evtl. ein gebrauchtes Getriebe auftreiben. Er macht wohl selber eine Funktionsprüfung und ich gehe davon aus, dass der Zeller das auch macht. Aber natürlich bleibt bei einem gebrauchten Getriebe ein erhebliches Restrisiko.

Aber die Alternative wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden und erhebliche mentale Folgeschäden bei mir persönlich…
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Kuno

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Kuno »

Ich war mal in Dargun im Urlaub unweit davon liegt Demmin dort gibt es einen Typen der mit BMW Technik arbeitet überholt und verkauft. Leider habe ich die Adresse nicht mehr . Ich weiß aber das da ein Biker aus Hamburg sich dort ein komplettes Getriebe gekauft hat.
Mimo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von Mimo »

Haltibo hat geschrieben: 19.08.2022, 09:20
Mimo hat geschrieben: 19.08.2022, 08:08

Das Getriebeöl kann über die Simmerringe Kupplung und Kardan austreten. Beides wird fühl- bzw. sichtbar. Ein Wechselintervall von 20.000 km entsprechend diverser Empfehlungen hilft im Falle eines defekten Sinmerrings nicht. Wenn Du dennoch wissen willst, ob der Ölstand niedriger wird, könntest Du es mit einem selbst gebauten Ölpeilstab versuchen (selber noch nicht getestet): Fahrradspeiche/Draht rechtwinklig in geeigneter Länge knicken und an der Öleinfüllschraubenöffnung einführen. Idealerweise hast Du vorher die richtige Menge, bei mir 0,9 Liter eingefüllt und den Peilstab entsprechend gekennzeichnet. Notwendig wird es nicht sein, weil die übliche sonstige Sichtprüfung und dunkle Stellen Dir zeigen, dass etwas undicht ist.

Liebe Grüsse
Mimo
Hallo Christoph,
Ja genau so würde ich es auch machen.
Ich glaube mich zu erinnern das die vollständige Getriebölfüllung genau bis an den Rand der Einfüllschraube anstehen soll kannst du das bestätigen?
Das kann ich genau nicht bestätigen. Damit ist es zu voll, und einer Deiner Simmerringe alsbald hinüber. Dann wird es teuer! Lieber 0,9 abmessen und einfüllen.

Liebe Grüsse
Mimo
PeJo

Re: R1200RT MÜ - Getriebe im Eimer, was nun ?

Beitrag von PeJo »

Mehr und mehr wird mir klar, dass es wohl auch meine eigene Schuld gewesen ist...

Schon seit geraumer Zeit (Monate) hatte ich in der Garage einen relativ großen Ölfleck unter dem Moped bemerkt. Ich bin nur nicht darauf gekommen, dass das ja auch Getriebeöl sein kann. Ich habe es etwas vorschnell als Motoröl interpretiert und habe dann sorgfältig darauf geachtet, dass sie immer genug Motoröl hat. Und sie hat durchaus Motoröl (20W50) bekommen und verbraucht, aber ich denke in normalen Mengen - also war ich nur mäßig alarmiert. Das Thema sollte dann beim nächsten Jahresservice genauer untersucht werden.

Da ist mir natürlich auch die umfangreiche Verkleidung im Weg gewesen, einen Ölaustritt am Getriebe einfacher zu erkennen. Kupplung und Kardan waren übrigens mMn unauffällig. Und da ich nun mal kein Schrauber bin, nehme ich sie halt auch nie selber auseinander.
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R1200 Motor Getriebe.jpg
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Ich habe zwar jetzt noch keine Diagnose von der Werkstatt, aber unter diesen Umständen glaube ich heute, dass schon längere Zeit Getriebeöl ausgetreten ist, und ich Depp das einfach nicht bemerkt, bzw. nicht richtig interpretiert habe... Irgendwann musste das Getriebe dann ja trocken laufen und den Geist aufgeben...

Gerne würde ich das dem BMW Service in München anhängen, der es übersehen hat, aber erstens kann ich nicht mehr ganz genau sagen, wann es angefangen hat und zweitens weiß ich nicht, ob so eine Sichtprüfung von Motor und Getriebe und Kardan trotz Verkleidung überhaupt zum Service Umfang gehört. Und viel erwarte ich nach all meinen Erfahrungen mit/von denen ja sowieso nicht.

Was man also lernen kann/muss: austretendes Öl immer ernst nehmen und schnell handeln ! Da hätte ich mir viel Ärger und Kosten ersparen können...
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